Los geht's - Die glorreichen Zehn

Es ist endlich so weit, das Western-Lexikon geht online! Damit die Seiten hier nicht erstmal wochenlang leer bleiben, habe ich für euch zehn absolute Western-Klassiker rausgesucht, mit denen ich gerne meine Review-Runde beginnen möchte. Die Auswahl erfolgte dabei absolut unwillkürlich und subjektiv und fiel auf folgende Filme:

 

  1. „Der Marshal“
  2. „Erbarmungslos“
  3. „Rio Bravo“
  4. „Der schwarze Falke“
  5. „Zwölf Uhr mittags“
  6. „Für eine Handvoll Dollar“
  7. „Für ein paar Dollar mehr“
  8. „Zwei glorreiche Halunken“
  9. „Spiel mir das Lied vom Tod“
  10. „Todesmelodie“

 

Die Reihenfolge ist dabei halbwegs willkürlich, wenn ich auch den Versuch einer Ordnung unternommen habe. Dass ich dabei der Fairness halber auf sowohl fünf Vertreter des klassischen US-Western als auch auf fünf Italowestern zurückgegriffen habe, dürfte sofort auffallen. Bei allen Filmen handelt es sich um absolute Klassiker und fast alle bedeuten mir sehr viel. So z. B. „True Grit“, der so ziemlich meine erste US-Pferdeoper überhaupt gewesen sein dürfte, vor allem aber auch mit „Beichtet Freunde, Halleluja kommt“ (die ich beide am selben Tag erstand) der erste ist, den ich auf DVD besaß. „Unforgiven“ war dann sicherlich so ziemlich der erste Spätwestern, den ich erblickte und ich kenne bis heute kaum einen besseren. „Rio Bravo“ ist eine meiner allerliebsten Pferdeopern klassischer Prägung und „The Searchers“ sowie „High Noon“, die ich beide als nicht sonderlich gelungen empfinde, sollen dann als Beispiel dafür dienen, dass hier ein Klassiker nicht nur deswegen hofiert wird, weil er einer ist – wenn er schlecht ist, kriegt auch er sein Fett weg. Zusätzlich handelt es sich bei beiden Werken natürlich um solche, die einem beim Genre Western sofort in den Sinn kommen und daher unbedingt von Anfang an hier enthalten sein sollten.

Die Beschreibung der fünf italienischen Vertreter fällt da wesentlich knapper aus: Es sind die fünf Pferdeopern, die Sergio Leone, mein Lieblingsregisseur, in seinem Leben fertiggestellt hat (wenn wir „Mein Name ist Nobody“, den er ja nicht komplett verzapft hat, mal außen vor lassen wollen). Das ist auch schon fast der Grund, warum es diese fünf trifft (dass es vor und nach ihm keinen besseren Regisseur auf diesem Planeten gab, meine ich), aber ganz nebenbei sind sie ja alle Klassiker ihres (Sub-)Genres geworden, an deren Strahlkraft in selbigem nur noch Corbuccis „Django“ und „Leichen pflastern seinen Weg“ heranreichen. Von daher trotz der inszenatorischen Einheitlichkeit vielleicht nicht die allerschlechteste Wahl. Mal ganz davon abgesehen, dass „Giù La Testa“ rein zufällig auch noch mein absoluter Lieblingsfilm ist…

Von daher denke ich mit diesen zehn Startern eine ganz gute Grundausstattung in diesem Lexikon zu haben und ab jetzt hoffentlich jeden Monat mindestens drei neue Western hinzufügen zu können (s. auch die Erläuterungen zum Umgang mit diesen Seiten). Und nun erstmal viel Spaß beim Lesen!

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