Über den Berg mit „Über den Todespass“

Tja, meinen Jahresausklang hätte ich mir westernlexikontechnisch auch etwas anders vorgestellt. Gut, bei „Winnetous Rückkehr“ wusste ich, was das für eine Gurke ist, aber von „Heaven’s Gate“ hatte ich mir nach all der Zeit dann doch deutlich mehr versprochen. Aber es passt ja zu diesem Seuchenjahr, dass man, wenn man zum Abschluss nochmal ganz groß auffahren will, ganz tief in die Sch**** greift… Daher gab es, um mit dem allerletzten Eintrag für dieses Jahr nicht auch noch so daneben zu liegen, nur eine Möglichkeit: Sich mal wieder einen Streifen vornehmen, um dessen Qualitäten man weiß. Und welcher wäre nach den letzten Monaten besser dafür geeignet als der vorletzte der fünf Western, die Anthony Mann mit James Stewart drehte? Zwar kann „Über den Todespass“ nicht mehr ganz an Glanzlichter wie „Winchester ’73“ oder „Nackte Gewalt“ anknüpfen, aber nach den eben genannten Review-Vorgängern reichen auch seine unbestrittenen Qualitäten vollkommen aus, um wieder an den Western zu glauben.

Damit sind wir, was derart schwache Vertreter angeht, also hoffentlich über den Berg und mit dem verflixten 2020 ist es nach Mitternacht dann ja auch vorbei. 2021 kann eigentlich nur besser werden. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch und hoffe, dass wir uns im nächsten Jahr an dieser Stelle wiederlesen!

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