„Leichen pflastern seinen Weg“ – Ein Stummenfilm

Mit meiner Andeutung im letzten Beitrag meinte ich keinen anderen Faden als den, der überhaupt erst zu der ganzen Betrachtung der ersten Gemma-Western geführt hat: das Review zu „Django“ und die Befürchtung, dass ich eine ebenso konsequente Einreihung von Sergio Corbuccis Genre-Beiträgen in dieses Lexikon wie diejenigen von Sergio Leone wohl nicht hinbekommen werde. Damit sollte ich ja offensichtlich auch Recht behalten. Und selbst wenn ich mir jetzt erneut schon wieder sicher bin, dass dies hier für längere Zeit erstmal wieder der letzte Vertreter der zweiten großen Italowestern-Regisseurs gewesen sein wird, so soll doch zumindest diese eine Pferdeoper von Corbucci zu einem relativ frühen Zeitpunkt Einzug auf diesen Seiten halten: „Leichen pflastern seinen Weg“.

Dieser erklärt übrigens auch, warum es schon wieder fast nicht geklappt hätte den Schnitt von drei neuen Einträgen pro Monat aufrechtzuerhalten (bzw. wiederherzustellen), denn ich habe mich wirklich schwer mit der neuerlichen Einordnung dieses Über-Klassikers getan, sodass ich ihn glatt zweimal gucken musste. Er hat bei mir einfach nicht mehr ganz so eingeschlagen wie früher… Aber lest selbst!

Auf jeden Fall aber ist „Il Grande Silenzio“ eine würdige Nummer 25 für dieses Lexikon, würde ich sagen. So weit sind wir mittlerweile nämlich schon gekommen. Es ist nicht viel und ich möchte zu diesem Zeitpunkt auch mitnichten bereits von einem Jubiläum sprechen, aber es zeigt, dass es vorangeht.

Damit hätten wir dann auch die beiden wichtigsten Werke des zweiten großen Sergios hier besprochen. Dann kann ja jetzt vielleicht wieder ein etwas unbekannterer Vertreter folgen…

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