¡Vamos A Matar, Compañeros!
★★★★★★
- Jahr: 1970
- Regie: Sergio Corbucci
- Darsteller: Franco Nero, Tomás Milián, Jack Palance, Fernando Rey, José Bódalo, Iris Berben...
Story
Kurzfassung
Um an die Kombination eines Geldschrankes zu gelangen, in dem viel Geld für die mexikanische Revolution des Banditen-Generals Mongo Álvarez (José Bódalo) liegt, befreien Waffenhändler Yodlaf Peterson, genannt der Schwede (Franco Nero), und der sogenannte El Vasco, also der Baske (Tomás Milián), den eingesperrten intellektuellen Revolutionsführer Professor Vitaliano Xantos (Fernando Rey). Verfolgt von der mexikanischen Regierung sowie John, der Holzhand (Jack Palance), die amerikanische Kapitalisten auf die Spur des Trios angesetzt haben, gelingt es den beiden, den schlauen Kopf zu den Seinen zurückzubringen. Auf dem Weg dorthin überzeugt dieser die beiden wertvollen Kämpfer von seiner Sache – den Basken mit Worten, den Schweden mit dem Inhalt des Tresors. Und als Mongo von John informiert den Professor in eine Falle lockt, in die dieser wider besseres Wissen hineinläuft, müssen die zwei Companeros auch gleich zeigen, wozu sie im Stande sind. Und so putzen sie quasi im Alleingang bzw. in letzter Instanz noch mit der Hilfe der Xantisten unter der Führung der furchtlosen Lola (Iris Berben) alle von Mongos Leuten einschließlich ihm selbst weg. Da der Tresor aber nur mit einem Buch und Getreide gefüllt ist (den Schätzen Mexikos, wie der Professor noch einmal betont), krallt sich der Schwede eine Heiligenfigur, über die er in der Folge mit dem Basken derart in Streit gerät, dass die beiden sich schießen wollen. Diesem Zweikampf kommt John mit seinen Leuten zuvor. Zu dritt, nämlich mit Hilfe von Xantos, der dabei sein Leben lassen muss, gelingt es, dessen letzten Angriff abzuschlagen und diesen mit all den Waffen, die der Schwede den Revolutionären eigentlich noch verkaufen wollte, in die Luft zu jagen. So versöhnt man sich wieder und will eigentlich getrennter Wege gehen – als Peterson allerdings die schiere Menge an Soldaten sieht, die gerade am Anrollen ist, um die Xantisten anzugreifen, überlegt er es sich anders und schließt sich den Revoluzzern an.
Langfassung
Mexikanische Revolution: Weil ein Schuhputzer, den alle nur El Vasco, „den Basken“ (Tomás Milián), nennen, einen mexikanischen General (Eduardo Fajardo) ersticht, wird er stellvertretender Truppenkommandeur von Banditen-General Mongo Álvarez (José Bódalo), einem selbsternannten Revolutionär, der sich durch den Aufstand großen Reichtum erhofft. Der Baske nimmt für ihn San Bernadino ein, das zum neuen Hauptquartier Mongos wird.
Hier trifft kurz danach Yodlaf Peterson, genannt „Der Schwede“ (Franco Nero), ein, um Mongo Waffen zu verkaufen. Schnell bemerkt er, dass Letzterer überhaupt kein Geld hat. Dieses liegt nämlich noch in einem schwedischen Tresor in San Bernadino, den keiner von Mongos Leuten zu öffnen vermag. Der Schwede soll ihn aufmachen, doch auch er schafft es nicht – man braucht jemanden, der die Kombination kennt.
So jemand ist der Professor Vitaliano Xantos (Fernando Rey). Er ist sozusagen Mongos Gegenspieler. Auch er ist ein Revolutionär, jedoch kämpft er wirklich für Ideale, für einen Umschwung, eine Veränderung im Land. Im Moment sitzt er im schwer bewachten Gefängnis von Fort Yuma in den Vereinigten Staaten. Daher sollen ihn der Schwede und der Baske raushauen, damit er Mongo den Tresor öffnet.
Außer ein paar kleinen Schießereien und Unterbrechungen, bei denen der Baske dem Schweden sogar einmal das Leben retten muss, passiert auf dem Hinweg nicht viel Besonderes. Auch die Befreiung verläuft reibungslos. Dann aber beginnen die Probleme.
Ein paar amerikanische Kapitalisten haben nämlich den Halunken John (Jack Palance), der durch den Schweden einst seine rechte Hand verlor, damit beauftragt, den Professor umzulegen. Nun verfolgt er die drei und fast erledigt er dabei den Basken, aber der Schwede revanchiert sich und rettet diesem ebenfalls das Leben. An der Grenze schließlich wird es brenzlig, aber mit knapper Müh und Not sowie einer Extraportion Glück gelingt den Dreien auch diesmal die Flucht.
Diese glückt anschließend auch dem Professor alleine. In einem günstigen Moment haut er den zwei Companeros ab und wird auf seinem Irrweg durch Mexiko natürlich von John geschnappt. Der bringt ihn zu einem mexikanischen Armeekommando, das ihn exekutieren soll. Da der Professor eine „Schildkrötenspur“ gelegt hat, könnten ihn der Baske und der Schwede leicht ausfindig machen, wenn sie nicht vorher von den Xantisten geschnappt würden. Nur um ein Haar entrinnen sie dem Tod und können Letztere davon überzeugen, dass sie auf ihre Seite gewechselt sind und nun für sie kämpfen. Der Baske, weil er die falschen Ideale Mongos erkennt und sich zusätzlich noch in die Revolutionsführerin Lola (Iris Berben) verliebt und der Schwede, weil er sich den Inhalt des Geldschranks erhofft. Zusammen befreien sie nun in allerletzter Sekunde den Professor.
John ist natürlich außer sich vor Wut und läuft gleich zu Mongo und erzählt ihm, dass seine beiden Helden zur gegnerischen Seite übergewechselt sind. Der schäumt nun ebenfalls und will Xantos sprechen – allein. Dieser willigt in diese offensichtliche Falle ein und nimmt seinen Leuten vorher sogar noch das Versprechen ab, dass ihm niemand folgt. Statt ihrer soll der Schwede ihn raushauen– für den Inhalt des Tresors natürlich. Der Baske geht aber selbstredend auch hinterher.
Als der Professor in San Bernadino ankommt, versuchen Mongo und John selbstverständlich sofort, ihn zu erschießen, aber der Schwede und der Baske gehen dazwischen und richten ein Blutbad ohne gleichen an. Zum Schluss ist nur noch Mongo übrig. Er soll laufen gelassen werden, missbraucht dieses Vertrauen aber und wird daher von den Xantisten, die nun doch hinterher gekommen sind, erschossen.
Der Schwede macht sich nun gleich an den Geldschrank und bekommt – eine Handvoll Getreide und ein Buch, denn das Land, die Menschen und harte Arbeit sind die Reichtümer Mexikos und die sollten nun einmal in dem Tresor liegen, sagt Professor Xantos noch einmal. Da es so aber nun keine Bezahlung für den Waffenhändler gibt, will der Schwede sich eben die Statue des heiligen San Bernardino krallen, um sie zu Geld zu machen. Das wiederum kann der Baske nicht zulassen, denn er hat nun völlig den Glauben der Xantisten angenommen. Und so kommt es zum Duell der beiden Freunde, welches nicht zu Ende geführt werden kann, da John überlebt hat und kurz davor steht, diese zu erschießen. Nun aber erscheint Professor Xantos auf der Bildfläche. Er opfert sich für den Basken und den Schweden, sodass Letzterer genug Zeit hat, um die San-Bernardino-Statue gegen den Zünder des Dynamits zu werfen, mit dem er den Waffenwagen gesichert hatte, indem die Gewehre liegen, die er Mongo verkaufen wollte. Der Wagon fliegt in die Luft und mit ihm John, der oben drauf stand. So sind alle Probleme des Films auf elegante Art und Weise gelöst. Nun bleibt nur noch die Frage offen, ob der Schwede bei den Revolutionären und damit bei seinem Kumpel, dem Basken, bleiben möchte. Eine anrückende mexikanische Armeeabteilung nimmt ihm die Entscheidung ab – er bleibt.
Worte zum Film
Quasi-Remake von „Il Mercenario“ mit genialen Darstellern, perfekter Regie, sehr guter Musik und einer über alle Maßen unterhaltsamen, kurzweiligen Story; hat neben Schildkröten auch alle Qualitäten des Vorgängers und vor allem die, die dieser noch vermissen ließ; damit eindeutig der beste Corbucci und der zweitbeste Revolutionswestern aller Zeiten
Bewertung
Mein allererster Italowestern war – meine ich mich zu erinnern – „Ognuno Per Se“. Den habe ich zu einer Zeit geguckt, als ich mich gerade mit dem Genre allgemein zu beschäftigen begann (keine Ahnung, wann das nun so genau war, vielleicht mit acht Jahren?) und daher noch keinen Schimmer von dessen Subgenres und deren Eigenarten hatte. Und so kam es, dass ich diesen Film, dem ich beim zweiten Ansehen das Prädikat „überragend“ ausstellte (ein drittes Mal, das dann auch den Eintrag in dieses Lexikon bedeuten wird, steht bisher weiterhin aus), seinerzeit total bekloppt fand. Ich konnte mit den für mich völlig seltsamen Charakteren, mit der damals noch als solche empfundenen Härte und vor allem mit Klaus Kinskis Sonnenbrille absolut nichts anfangen. Darauf folgten dann in größeren Abständen noch zwei Spaghettis, die mir ebenfalls nicht zusagten (einer davon müsste „Non Aspettare Django, Spara“ gewesen sein, an den anderen kann ich mich nicht mehr erinnern), bevor ich dann endlich begriff, wo das Problem lag. Daher tat ich dann etwas, was ich heute auf keinen Fall mehr verstehen kann: Ich mied den Italowestern, wenn es ging. So viele liefen davon ja sowieso nicht im TV (denn auf die Ausstrahlungen dort war ich in dem Alter natürlich noch angewiesen) und wenn doch, konnte man diese am Herstellungsland meist eindeutig identifizieren. Die wurden dann einfach nicht aufgenommen und ich schaute nur US-Pferdeopern. Und dann habe ich entweder einmal nicht aufgepasst und bin von diesem Vorsatz aus Versehen abgekommen oder ich habe mich nach ein paar Jahren dann dankenswerterweise dazu entschieden, dem Ganzen noch einmal eine Chance zu geben (das weiß ich nun wirklich nicht mehr genau, wohl aber, dass ich jedenfalls schon ein ganzes Stück älter war). Jedenfalls war mein vierter Italowestern dann „¡Vamos A Matar, Compañeros!“ und dieser änderte schlagartig alles! Ich will nicht so weit gehen zu behaupten, dass er mein gesamtes Weltbild über den Haufen warf, aber filmisch gesehen war er für mich damals nichts anderes als eine Offenbarung! So etwas hatte ich bis dahin noch nicht gesehen. Von der ersten Minute an war ich seinem – Achtung: Wortspiel! – revolutionären Charme erlegen und schaute ihn in einem Rutsch durch (was bei einem zweistündigen Werk selbst in dem Alter noch gar nicht so leicht war, wenn man tagsüber in der Schule war, nachmittags Hausaufgaben zu machen und abends zeitig bereits wieder im Bettchen zu sein hatte). Und dann noch zweimal innerhalb der nächsten Woche. Ja, solch ein cineastisches Hochgefühl habe ich seitdem auch tatsächlich nicht mehr so oft erlebt. Es gibt nicht viele Filme, denen ich das Prädikat „Kult“ verpassen würde, aber „Lasst uns töten, Companeros“ ist eindeutig ein solcher (auch wenn ich seinen Wiederaufführungstitel „Zwei Companeros“, unter dem er seinerzeit eben auch im Fernsehen lief, tatsächlich seit jeher besser, weil noch passender als den tatsächlich ja mal ziemlich wörtlich übersetzten originalen finde). Daran hat sich seit damals nichts, aber auch gar nichts geändert (ich habe ihn jetzt nach über zehn Jahren mal wieder geguckt und es war schlicht mal wieder erhebend!).
Das Einzige, was dazu gekommen ist, ist das Wissen um den Vorgänger „Il Mercenario“, von dem ich damals natürlich noch nichts ahnen konnte und somit gleichsam die Verwunderung darüber, welche Kluft zwischen beiden Vertretern liegt. Ich habe es im dortigen Review bereits geschrieben, will aber auch an dieser Stelle noch einmal die Chance ergreifen, um klarzustellen: Meine oben genannte Bewunderung für „¡Vamos A Matar, Compañeros!“ und die Bedeutung, die er damit für die „Ausrichtung“ meiner Western-Leidenschaft hatte, hätte vielleicht den Ausschlag zwischen beiden Filmen gegeben, wenn diese qualitativ wirklich eng beieinander liegen würden. So aber hat das alles mit meiner Bewertung der „gefürchteten Zwei“ nicht das Geringste zu tun (ganz im Gegenteil erwartete ich von diesem doch einen in etwa gleich starken Ableger serviert zu bekommen), sondern ist diese einzig und allein dem wirklich katastrophalen Script von Sergio Corbuccis erstem Revolutions-Western geschuldet. „Mercenario – Der Gefürchtete“ ist einfach zu keiner Sekunde interessant oder gar spannend, weil er schlicht keine Geschichte hat. „Zwei Companeros“ hingegen hat eindeutig eine – und was für eine! Dabei darf man sich jetzt gerne die Frage stellen, ob das wohl an der – mal wieder (wenn wir Corbuccis Gesamtwerk betrachten) – komplett neuen Crew lag, die hier am Drehbuch werkelte und ich denke, dass diese gar nicht so unangebracht ist. Zumindest der Austausch vom sonst so verehrten Luciano Vincenzoni, dem ja die Hauptarbeit am Vorgänger zugeschrieben wird, dürfte verhindert haben, dass sich die Streifen zu sehr ähneln. Und dabei wollte man vom so erfolgreichen ersten Versuch ja gar nicht so weit weg. Ganz im Gegenteil liegen diejenigen, die „Lasst uns töten, Companeros“ als Remake von „Il Mercenario“ bezeichnen, damit gar nicht so falsch. Er ist ein Quasi-Remake, ähnlich Howard Hawks‘ „El Dorado“.
Daraus, dass er den vorangegangenen Revoluzzer in der Ausgangssituation nur kopiert, macht „¡Vamos A Matar, Compañeros!“ aber auch nie einen Hehl. Sonst hätte man die Erzählung des Plot-Gros in Form einer Rückblende inklusive Off-Kommentar ja nicht zu übernehmen brauchen. Aber das war an „Mercenario“ ja auch völlig in Ordnung. Ganz im Gegensatz zu diesem macht der hier aber keine Gefangenen und rauscht ab der ersten Minute wie ein D-Zug an einem vorbei. Dass er mit diesem Großes vorhat, macht Regisseur Corbucci aber nicht nur anhand der – für einen Italo – Überlänge von rund zwei Stunden klar, (Spoiler) sondern auch damit, dass er die eine Hauptfigur, den von Tomás Milián verkörperten Basken, in der ersten Szene sogleich einen von Eduardo Fajardo gespielten General der mexikanischen Armee erstechen lässt – jenen Mann also, der Tony Musante und Franco Nero im Vorgänger noch bis zum Filmende gejagt hatte. Mit der damit einhergehenden Aussage, dass die Helden dieses Abenteuers noch besser sind, wandelt er damit ja quasi auf den Spuren eines gewissen Sergio Leones, der den gleichen Gag zu Beginn von „C’era Una Volta Il West“ ja auch verwendete. Und dann wird kurze Zeit später um der Gerechtigkeit und Ausgeglichenheit willen auch noch Franco Neros Figur des Schweden Yodlaf Peterson bis zum Hals im Sand eingegraben und soll von den Pferden der Gegner plattgeritten werden, wird dann aber wesentlich glaubwürdiger von diesem Schicksal errettet als zwei Jahre zuvor noch Tony Musantes Mexikaner, der diese Prozedur da ja noch über sich ergehen lassen musste (und ja, vielleicht ist die Szene dadurch nicht ganz so memorabel, aber das ist es mir wirklich wert). (Spoilerende) Damit enden die Parallelen zum ersten Versuch dann aber auch so langsam und „Zwei Companeros“ darf seine eigene, großartige Geschichte erzählen. Und ja, bevor jemand meckert, die ist sicherlich auch sonst nicht gerade komplett neu, aber sie unterhält einfach kolossal gut. Wie beiläufig Palances Charakter John eingeführt sowie dessen Holzhand erklärt wird, wie unfassbar passend, stilvoll und lustig ein „Roulette-Spiel“ eingewoben wird oder wie mit der Sargszene an der mexikanischen Grenze sogar eine mit richtig Suspense erdacht wurde… Zudem ließ man es sich nicht nehmen Selbstironie zu beweisen, indem man Ex-Django Franco Nero erneut ein MG in die Hand gab, das aber im ersten Versuch noch Ladehemmung hat (man stelle sich vor, was mit dem Helden von Corbuccis Durchbruch passiert wäre, hätte ihn das gleiche Schicksal ereilt). Und last but not least hat der Streifen etwas, das sonst kein Western hat (bitte korrigiert mich, sofern ich in diesem Punkt falsch liegen sollte): Schildkröten! Ok, gut, die findet jetzt vielleicht nicht jeder so klasse wie ich, aber vergessen wird man diese Szenen trotzdem so schnell nicht wieder (auch wenn die mit ihnen gelegte Spur neutral betrachtet natürlich Schwachsinn ist, aber damit will hier ja wohl niemand anfangen, oder?). Ebenso wie die Foltermethode mit dem Maulwurf oder den flotten Gefangenenraub oder das unerwartet spektakuläre Schlussduell (und bevor ich jetzt den gesamten Film nacherzähle, höre ich lieber auf)… Da ist wirklich für jeden Geschmack was dabei und wenn man das ein paar Mal öfter gesehen hat, kriegt es eben schnell Kult-Charakter.
Zumal hier der Humor noch wesentlich besser funktioniert als in „Die gefürchteten Zwei“. Musste man die witzigen Stellen dort noch mit der Lupe suchen, laufen sie einen hier geradezu um – selbst in der Zweitsynchronisation ohne Rainer Brandts Schnodder-Deutsch. Und fast noch faszinierender ist es dabei zu sehen, dass dieser Streifen es zusätzlich und eigentlich widersprüchlicherweise noch besser hinkriegt, dem gezeigten Revolutionsinhalt auch eine schreckliche Komponente zu geben. War „Il Mercenario“ noch ein klares Statement pro Revolution, ist man sich am Ende von „Zwei Companeros“ da gar nicht mehr so sicher. Ich persönlich denke zwar, dass Corbucci diesen Gedanken auch hiermit weiterleben lassen wollte, aber gerade die unfassbar detailgetreue und auf eine perverse Art liebevolle Ausgestaltung der (Kampfschauplatz-)Sets in „Mexiko“ lassen einen deutlich erwachseneren Umgang mit der Thematik erkennen. Dadurch muss hier aber natürlich trotzdem noch niemand einen desillusionistischen Abgesang à la Leone „befürchten“. Corbuccis Film bleibt locker, cool und zynisch.
Womit wir beim Anteil des guten, alten Sergios am Gelingen von „Lasst uns töten, Companeros“ wären, welcher nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Ich habe ihm ja für sein Directing beim Vorgänger schon die Höchstnote gegeben – versehen mit einem Minus für erwiesenes Desinteresse an einigen Abläufen. Davon ist hier allerdings nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil. Franco Nero gleich zu Beginn z. B. mit zwei Gegnern aufeinandertreffen zu lassen, die ihm gegenüber zum Ausdruck bringen, ihm das Lebenslicht ausblasen zu wollen, ihn dann eine bissige Bemerkung entgegnen und dabei gleichzeitig in seine Jackentasche greifen zu lassen, sodass jeder Zuschauer weiß, was gleich folgen wird, dann aber wegzuschneiden, weil dem ja so ist, ist wirklich reif! (Spoiler) Ebenso die Keilerei zwischen dem Basken und dem Schweden im zweiten Teil des Streifens. Da denkt man dann tatsächlich das einzige Mal während der gesamten Sichtung, dass er die ja nun nicht unbedingt so in die Länge hätte ziehen müssen. Und dann passiert was? Dann hat man selbst schon vergessen, dass da ja eben noch Professor Xantos am Ufer stand und ist folglich genauso verwundert über dessen Verschwinden wie die beiden Protagonisten. Großartig! (Spoilerende) Zwar kann Corbucci nicht erneut mit einer Szene wie dem Triell aus „Mercenario – Der Gefürchtete“ aufwarten, dafür aber seine sonstigen Stärken alle voll in die Waagschale werfen – inklusive Schauspielerführung und Action-Inszenierung!
Und auch wenn es sich bei einer solchen Bewertung von selbst versteht, will ich auch seine gesamte, überragende Crew einmal hochleben lassen. Da hat wirklich jeder sein Bestes gegeben. Die Kulissen sind herausragend stimmig (abgesehen von der Stadt Yuma, für die man einfach ein altes Western-Set aus Almeria nahm; die windschiefen Bretterbuden sehen für die Zeit, in der das Ganze spielt, natürlich ein wenig zu alt aus; also falls sich daran wirklich jemand aufhängen wollte: bitte!), die Kostüme umwerfend (ich liebe z. B. das Outfit des Basken mit seinen zwei Patronengurten) und die Kamera von Alejandro Ulloa erneut spitze. Und die Musik von Altmeister Ennio Morricone? Nun ja, die ist, so ehrlich wollen wir mal sein, tatsächlich der einzige Beitrag zu diesem Werk, der nicht ganz die Qualität wie im Vorgänger-Film erreicht. Sein genialer Soundtrack zu „Die gefürchteten Zwei“ war ja aber auch wahrlich nur ganz schwer zu schlagen. Ganz will es ihm daher nicht gelingen, auch wenn seine Arbeit zu „¡Vamos A Matar, Compañeros!“ trotzdem und unbedingt ein „sehr gut“ verdient. Denn wesentlich steht diese der vorangegangenen nicht nach. Das Hauptthema, in dem er es sich sogar erlauben kann, die Jungs von I Cantori Moderni singen zu lassen, ist mindestens genauso einprägsam. Er hat nur eben kein so herausragendes Stück dabei wie die „L’Arena“-Melodie vom letzten Mal. Geschenkt, denn eine bessere musikalische Untermalung für diesen Streifen kann man sich einfach nicht vorstellen.
Ebenso hat man selten so ein perfekt harmonierendes Buddy-Gespann auf der Leinwand gesehen. Fand ich Franco Nero in „Mercenario – Der Gefürchtete“ größtenteils noch unerträglich, musste aber da schon zugebeben, dass dieses Empfinden wohl maßgeblich durch meine Wahrnehmung des Streifens an sich beeinflusst ist, finde ich ihn hier so passend wie niemand anderen. Sein meisterhafter, stets überlegener, spitzbübischer Blick und seine physische Präsenz sind genial und suchen ihresgleichen. Er hat in seiner langen Karriere ja einige bärenstarke Leistungen abgeliefert, aber besser als als Schwede war er nie wieder. Höchstens seine ebenso denkwürdige Performance in Damiano Damianis überragendem „Confessione Di Un Commissario Di Polizia Al Procuratore Della Repubblica“ kommt da noch heran. Und Tomás Milián, den ich als Schauspieler noch weitaus mehr verehre? Der hat ebenso viele tolle Auftritte gehabt, aber nie zuvor und nie wieder danach wurde ihm eine Figur so auf den Leib geschrieben wie dieser Baske. Tony Musante war im Vorgänger in der quasi gleichen Rolle ja bereits wirklich gut, aber gegen die Urgewalt des Kubaners kommt er nicht im Geringsten an. Sein Mundwinkelzucken hier ist unerreicht! Dazu dieser irre Blick und seine sonstige Mimik. Es gab und gibt kaum einen Schauspieler, der so mit seinem Gesicht spielen konnte, wie er. Und wenn wir schon dabei sind, müssen wir die Lobhudelei auf ein Trio erweitern. Jack Palance ist hier nämlich ebenso genial und tatsächlich nochmal viel besser als bei seinem ohnehin schon tollen Auftritt in „Die gefürchteten Zwei“; geradezu diabolisch. Und wie er dann darauf bedacht ist, auch ja die letzten Krümelchen Gras aus seinem Joint wegzurauchen – fantastisch! Er hatte ja durchaus auch einige schwache Auftritte in seiner Karriere zu verantworten, weswegen ich wohl nicht extra zu betonen brauche, dass es auch für ihn seine beste Leistung ever ist, oder?
Der zumindest beste Film ihrer Karriere ist dies ebenso für die tollen Nebendarsteller Fernando Rey, José Bódalo und Iris Berben. Ihre jeweiligen Auftritte hier allerdings mit den Hauptrollen zu vergleichen, die sie irgendwann mal gespielt haben oder haben sollten, wäre aber selbstredend nicht fair. Bessere Unterstützung als durch sie konnte sich das alles in den Schatten stellende Hauptdarsteller-Trio allerdings nicht wünschen. Die schmeißen hier auch alles in die Waagschale, was sie hatten – Frau Berben sogar in Form eines Busenblitzers, der ihr im weiteren Verlauf ihrer Karriere wohl nicht mehr unterlaufen sein dürfte, schätze ich (weiß ich aber nicht). Und natürlich sind selbst darüberhinaus so ziemlich alle weiteren Rollen mit im Italo-Bereich bekannten Mimen besetzt. Über Eduardo Fajardo sprachen wie ja bereits und ansonsten geben sich hier z. B. Álvaro de Luna, Gino Pernice, Simón Arriaga oder Tito Garcia die Ehre. Besondere Erwähnung sollen auch noch die Auftritte von Lorenzo Robledo, der uns völlig ungewohnt einen Offizier gibt sowie Karin Schubert finden – schließlich ist dies hier nicht umsonst ihr einziger Western, wenn ich das richtig sehe. Eigentlich war sie ja in anderen Genres zu Hause. ;)
Und dann noch schnell ein Wort zu den zwei deutschen Synchronfassungen dieses Film (gerade auch vor dem Hintergrund wie schwach die Synchro des Vorgängers war). Brandts war zuerst da (diese wird auf den diversen DVD- als auch BD-Veröffentlichungen im deutschen Raum in der Regel als „Comedy-Fassung“ oder „Comedy-Synchronisation“ angepriesen) und hier ist es nun mal so, dass sie nicht zu dem Film passt, der zwar viel Humor verträgt, aber nicht unbedingt seine Kalauer-Fassung. Deswegen darf man sehr dankbar dafür sein, dass man sich seinerzeit bei der Wiederaufführung dazu entschlossen hat, eine neue zu machen. Man behielt die „zumutbaren“ Witze bei, strich einige Sprech-Passagen ganz raus (zum Beispiel wenn Nero mit dem Zug ankommt und durchs Bahnhofsgebäude marschiert) und ersetzte gegebenenfalls etwas. Herausgekommen ist eine obercoole Neusynchro, bei der man vor allem für Milián keine treffendere Stimme als den großartigen Joachim Kemmer hätte finden können (wobei Brückner als Baske natürlich auch nicht schlecht war). Auch Thomas Danneberg für Nero passt natürlich wie die Faust aufs Auge und nur mit Alexandra Lange für Iris Berben bin ich hier nicht einverstanden. Denn unabhängig davon, dass das nicht so recht zusammenpassen will, halte ich Frau Lange für die seit Jahrzehnten überschätzteste Sprecherin dieses Landes. Die hat mich echt noch nicht ein einziges Mal überzeugen können… Aber egal, worauf ich eigentlich hinaus möchte, ist: Mit der Vorkenntnis, dass es noch eine andere gibt, lässt sich Brandts Fassung sehr leicht ertragen und man kann mit ihr mal wieder so richtig ablachen – denn ganz unpassend sind seine Sprüche ja auch nie. Wer außer dem Rainer kommt wohl auch sonst auf die Idee den heiligen San Bernardino mit „August“ zu betiteln oder einen Soldatenführer der Regierungstruppen mit „Herr Postrat“? Auch käme es sonst wohl niemandem in den Sinn, es könnte dem Schweden beim Faustkampf mit dem Basken darum gegangen sein, dessen Mütze vom Kopf zu reißen. Der Überknaller einer geradezu „genitalen“ Synchronisation. Also ist es erstens ein Segen, dass eine neue Synchronisation gemacht, aber zweitens auch, dass die alte erhalten wurde und seither auf jede Scheibe als Bonus gepackt wird.
Und so kann man es abschließend wohl mit einem leicht abgewandelten Werbespruch hierzu sagen: „Django war sehr gut, die Companeros sind am besten!“. Ja, denn ganz unabhängig davon, dass „¡Vamos A Matar, Compañeros!“ seinen Vorgänger- und -denker-Streifen „Il Mercenario“ mit Leichtigkeit schlagen musste (weil ich diesen einfach als so schwach empfinde), ist er darüberhinaus tatsächlich der beste Film seines Regisseurs Sergio Corbucci und dessen einziger, dem ich die Höchstwertung verpassen möchte. Mag sein, dass das auch ein bisschen an der eingangs geäußerten Bedeutung liegt, die dieser Vertreter für mich und „meinen Werdegang“ hat, aber da kann ja nun auch niemand etwas dafür und will niemand etwas dagegen machen, oder? Und gerechtfertigt ist es allemal, denn auch dieses Corbucci-Werk ist nicht komplett frei von Szenen, die ein Spielleiter mit ein bisschen weniger Laissez-faire-Attitüde nicht vielleicht noch ein kleines bisschen besser hinbekommen hätte, aber so rar und unbedeutend wie hier waren diese Sequenzen beim Italiener sonst nie gesät. Und ja, ich weiß auch nicht, warum ich diesen Satzinhalt bei dem Streifen, den ich nicht so gut finde, eher positiv und bei dem, den ich liebe, eher negativ formuliere, aber das sagt sicherlich einiges über mich aus, oder? Daher im Klartext: Corbucci war wirklich nie besser als hier und sein alles in den Schatten stellendes Hauptdarsteller-Trio (und aus diesem vor allem Tomás Milián) stand ihm da in nichts nach. Ich sage es ein letztes Mal: das ist einfach genial! Darüberhinaus lassen sich auch die Drehbuchautoren um den Regisseur dieses Mal nichts nachsagen und haben eine Menge kultiger Sequenzen im Programm, die Ennio Morricone – wie soll es anders sein – einmal mehr meisterhaft musikalisch untermalt. Und mehr als diese schwache Alliteration kann ich zum Abschluss nun wirklich nicht mehr beisteuern, denn ich bin am Ende meiner Superlative angelangt. Vielleicht noch so viel: Vielen Dank, Herr Corbucci, für einen der wahrlich besten Filme aller Zeiten!
Übrigens: Ich habe es bis jetzt absichtlich unerwähnt gelassen, aber es tut mir schon etwas leid für Corbucci, dass er nicht wenigstens hiermit im Subgenre des Italowestern mal auf dem ersten Platz landet. Denn „Zwei Companeros“ hätte es eindeutig verdient, der beste Revolutions-Western aller Zeiten genannt zu werden, aber es gibt da ja noch diesen Vertreter von Sergio Leone zum gleichen Thema…
Zitate
Zweit-Synchronisation
„Warum erschießen wir ihn nicht und stell’n ihm dann die Fragen?“(einer von Mongos Mexikanern hat beim Anblick des Schweden Yodlaf Peterson seinen letzten Geistesblitz…)
„Die Gerechtigkeit hat niemand gepachtet.“(Yodlaf Peterson kennt sich auch im Pachtrecht aus)
„Reite kein Pferd, das du nicht füttern darfst.“(Yodlaf Peterson möchte mit der feschen Lola eigentlich gar nicht das Bett teilen)
„Du hast am Bahnhof zwei meiner Leute umgelegt – verrat mir, warum!“ […] – „Die haben was Hässliches über mein Fräulein Mutter gesagt und auf Mutti lass ich Nichts kommen. […] Außerdem hatten die beiden Burschen große Füße und dicke, dumme Nasen!“(Yodlaf Peterson erklärt dem neugierigen Basken, dass er zum Töten stets triftige Gründe hat)
„Warum hast du die beiden Jungs umgelegt?“ – „Es war Dienstag, ich hatte schlechte Laune und die beiden liefen mir gerade über den Weg…“(Yodlaf Peterson bekräftigt auf erneute Nachfrage des Basken, dass er wirklich stets triftige Gründe hat, jemandem das Lebenslicht auszublasen)
„Zerbrich dir nicht meinen Kopf!“(der Baske sorgt sich um des Schweden Gehirnzellen (und ja, es stimmt, der Spruch kommt öfter und ist für euch daher wahrscheinlich wirklich nicht neu, aber hier hab ich ihn zum ersten Mal gehört))
„Wer auf dieses Tier schießt, der kriegt ne böse Schwiegermutter.“(der Baske lässt Johns Falken am Leben, da er um seine eheliche Zukunft besorgt ist)
„Der längste Umweg ist der kürzeste Weg.“(der Baske war mal Taxifahrer)
„Was meinst du, wie du mit nem dritten Nasenloch aussiehst?“(der Baske bietet einem ungefälligen Croupier (Gino Pernice) eine kostenlose Schönheitsoperation an)
„Ich wette, der ist nur so schwer, weil er so viel in der Birne hat.“(der Baske stellt beim Abtransport des bewusstlosen Professors Xantos medizinisch höchst zutreffend fest)
„Ich bin so, wie ich bin und krieche keinem in den Arsch, verstanden?“(der Baske erläutert seine Lebensphilosophie)
„Es ist unmöglich eine Idee mit Gewehr auszurotten.“(Professor Vitaliano Xantos hat seine eigenen Waffen)
„Gegen Kanonen sind Worte machtlos.“(ein Anhänger von Professor Xantos hat sich in dessen Waffenkammer umgesehen und ist von deren Inhalt nicht restlos überzeugt)
„Ich bin ein schlechter Mensch, ich weiß, aber die muss es auch geben.“(der Schwede sieht die Sache gesamtgesellschaftlich)
[bevor Professor Xantos sich auf den Weg in General Mongos offensichtliche Falle macht, nimmt er seinen Jüngern das Versprechen ab, ihm nicht zu folgen] „Ihr lasst ihn alleine gehen, weil ihr ihm euer Ehrenwort gegeben habt?“ – „Ja.“ – „Ich verrat euch was: Ich hab keine Ehre, ich geh ihm nach.“(der Baske weiß auch seine Schwächen gut zu vermarkten)
„Alt zu werden ist schlimm, aber ohne Geld alt zu werden ist die Hölle!“(General Mongo Álvarez hat die falsche Altersvorsorge betrieben)
[bei ihrer ersten Begegnung schenkt der Schwede dem Basken einen Dollar, weswegen ihn dieser den ganzen Film hindurch löchert, was der Beweggrund für diese mildtätige Geste gewesen sei – fast die komplette Laufzeit über ohne eine Antwort zu bekommen] „Ich hatte mir vorgenommen, wenn ich in San Bernadino bin, gebe ich dem ersten Idioten, der mich anquatscht, einen Dollar. Und dieser Idiot warst du, Companero…“(Yodlaf Peterson beantwortet dem Basken die Frage schlussendlich doch mit der ihm eigenen Ehrlichkeit)
[am Schluss lädt der Baske den Schweden dazu ein, zu bleiben und mit ihm weiter Revolution zu machen] „Wenn ich jetzt hier bleibe, dann müsste ich mir selbst nen Dollar schenken und ich bin pleite.“(Yodlaf Peterson beweist erneut psychologisches Gespür)
Brandt-Synchronisation
„Sie sind ein ausgewichster Gentleman.“(Yodlaf Peterson verteilt Komplimente)
„Nix Tiger, der kommt wieder zurück in‘ Tank!“(Yodlaf Peterson erläutert sein geplantes Vorgehen bzgl. Mongos Söldner „Pepito, der Tiger“ (Tito García))
„Das ist geradezu genital!“(Yodlaf Peterson äußert Zustimmung)
„Sieht aus wie n fahrbarer, alter Ofen mit Steuerrad. Ob jemand drin ist?“(Yodlaf Peterson inspiziert fachmännisch den Tresor, den er für General Mongo öffnen soll)
„Du hast dieselbe Gangart wie Klaus-Dieter, mein Pferd.“(der Baske ist ein genauer Beobachter)
„Du Arschgeige, hol mich sofort hier runter!“ – „Was? Ich soll mir einen runterholen? Na erlaube mal!“(der Baske und der Schwede offenbaren die bei ihren unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründen ganz normalen Kommunikationsprobleme)
„Ich hab ne eigene Sodbrennerei; das war eben der Abteilungsleiter.“(der Baske stellt rülpsend seine Firma vor)
„Captain, draußen ist Feuer.“ – „Dann soll er doch reinkommen!“(Hure Zaira Harris (Karin Schubert) ist eine sehr herzliche Person)
„Ich hab hier so ne Käsekiste an Land gezogen. Den Kamerad, der drin gewohnt hat, den hab ich umquartiert.“(der Baske präsentiert einen Sarg)
„Du Keule!“ – „Er steht!“(der Schwede und der Baske haben ihre Kommunikationsprobleme abgelegt und verstehen sich nun ohne viele Worte)
★★★★★★
