Kopfgeld: Ein Dollar (Navajo Joe – An seinen Stiefeln klebte Blut)

Navajo Joe

★★★ ++

  • Jahr: 1966
  • Regie: Sergio Corbucci
  • Darsteller: Burt Reynolds, Aldo Sambrell, Nicoletta Machiavelli, Pierre Cressoy, Nino Imparato, Fernando Rey...

Story

Kurzfassung

Skalpjäger Mervyn „Vee“ Duncan (Aldo Sambrell) und Chester Lynne (Pierre Cressoy), der Arzt des Städtchens Esperanza, wollen gemeinsame Sache machen. Ersterer soll einen Zug mit einer halben Million Dollar Bargeld an Bord überfallen sowie den Tresor klauen, in dem dieses gelagert wird und Letzterer will den Schrank dann öffnen, da er zufällig den Code kennt. Der Navajo Joe (Burt Reynolds) fährt ihnen allerdings in die Parade, indem er den Zug kapert und ihn nach Esperanza bringt, wo er den Leuten gegen ein kleines Kopfgeld in Höhe von einem Dollar von jedem Einwohner pro erschossenem Banditen im Kampf gegen die Strolche beistehen will. Das geht solange gut, bis Duncan das Halbblutmädchen Estella (Nicoletta Machiavelli), auf das Joe ein Auge geworfen hat, als Geisel nimmt und ihn so zur Aufgabe zwingt. Das Geld hat der allerdings vorher versteckt und keine Prügel der Welt bringt ihn dazu, den Lageort zu verraten. Ein Banjospieler (Nino Imparato) befreit ihn schließlich aus den Klauen der Banditen, sodass er weiter seinem Job nachgehen kann. Er erledigt mit List und Tücke einen Spitzbuben nach dem anderen, wird aber im finalen Kampf mit Duncan von diesem tödlich verwundet, bevor er auch ihn umbringen kann. Und so kann er schlussendlich nach getaner Arbeit nur noch das Geld mittels seines Pferdes nach Esperanza zurückschicken, aber mehr interessiert die Menschen dort auch nicht.

Langfassung

Der Skalpjäger Mervyn „Vee“ Duncan (Aldo Sambrell) und seine Bande überfallen ein Indianerdorf, nehmen sich alle Skalpe und auch ein Totem. Dann hauen sie ab, fest in der Annahme, dass es für einen Skalp immer noch einen Dollar Kopfgeld gibt und verfolgt von einem Navajo-Indianer (Burt Reynolds), der hin und wieder ein Bandenmitglied erschießt.

Als die Truppe in der nächstbesten Stadt ankommt, sieht sie, dass nun auch auf Duncans Kopf sowie den seines Bruders Jeffrey (Lucio Rosato) eine Prämie ausgesetzt ist, weil die Jungs nun keine störenden, aus den Reservaten entflohenen Indianer mehr abschießen, sondern friedliebende. Aus Wut stecken sie die Stadt an und erschießen alle Einwohner – bis auf drei Saloonmädchen und den Banjospieler Chuck Holloway (Nino Imparato). Dann unterhalten sie sich mit dem Doktor Chester Lynne (Pierre Cressoy). Der ist ein alter Freund von Duncan und erzählt diesem, dass am nächsten Tag ein Zug nach Esperanza, seiner Heimatstadt, fährt, in dem eine halbe Million Dollar Bargeld liegt. Er schlägt ihm vor, dass Duncan den Zug überfällt und er selbst den Geldschrank öffnet, da er die Kombination kennt. Duncan willigt ein, hat mit den Mädchen und Holloway nun aber vier lästige Zeugen am Hals, die sich jetzt schnell aus dem Staub machen. Er lässt sie verfolgen, aber der Indianer kommt den Vieren zur Hilfe, rettet sie und schickt sie nach Esperanza.

Er selbst reitet so schnell er kann dem Zug entgegen. Doch als er bei diesem ankommt, sieht er, dass bereits alle Insassen und die Wachmannschaft tot sind. Also klaut er kurzerhand den Zug und fährt ihn nach Esperanza. Dort wartet man bereits auf das Geld. Als man hört, was passiert ist, ist man ratlos. Dummerweise hat nämlich niemand ein Gewehr und es kann bestimmt auch niemand damit umgehen. Also bietet ihnen der Indianer, der sich als Joe vorstellt, seine Hilfe an, allerdings unter einer Bedingung: Er will von jedem Einwohner einen Dollar pro erschossenem Banditen haben plus das Kopfgeld für Duncan und seinen Bruder. Nach einigem Zögern willigen die Stadtbewohner ein und Lynne reitet los, „um die Kavallerie zu holen“.

Er reitet zu Duncan und lässt sich von diesem gefangen nehmen, damit der „ihn zwingen kann“, den Tresor zu öffnen. So geschieht es auch, aber der Tresor ist leer, da Joe das Geld in weiser Voraussicht weggeschafft hat. In blinder Wut erschießt Duncan Lynne und dessen Frau, die von nichts wusste.

Nun greift Joe ein. Einen Banditen nach dem anderen erledigt er, bis Duncan das Indianermädchen Estella (Nicoletta Machiavelli), auf das er ein Auge geworfen hat, als Geisel nimmt. Er ergibt sich und wird daraufhin von Duncans Männern geschlagen, getreten und falsch herum aufgehängt. Aus dieser Lage befreit ihn Holloway, sodass Joe weiter seinem Job nachgehen kann. Mit einem Trick lockt er die Banditen aus der Stadt und erschießt in mühsamer Kleinarbeit wiederum einen nach dem anderen – bis nur noch Duncan selbst übrig ist.

Im Kampf mit diesem entreißt er ihm das Totem seines Stammes, das Duncan ganz zu Anfang von Joes Frau geraubt hatte (der Grund, warum der ihn verfolgte), tötet ihn, wird dabei von diesem aber selbst tödlich verwundet. Er kann gerade noch so das Geld mittels seines Pferdes zurück in die Stadt schicken, um dann friedlich zu sterben. Gut, dass er nicht mehr mitkriegt, dass es den Stadtbewohnern eh völlig egal ist, was aus ihm geworden ist.

Worte zum Film

sehr seltsame, ungewöhnliche und zuweilen unlogische sowie trashige Story; schlechter Hauptdarsteller, guter restlicher Cast; schwankend in Atmosphäre und Spannung; ungewöhnliche Locations, gute Musik

Bewertung

Zum Film:

Die erste dicke Überraschung (wenn man das in unserer heutigen, vernetzten Welt, in der man alle Einzelheiten eines Films schon lange vor der eigentlichen Sichtung nachlesen kann, überhaupt noch als Überraschung bezeichnen kann) hält dieser Streifen für den geneigten Zuschauer ja schon mal parat, wenn dieser hört oder sieht, wer hier die Hauptfigur ist: ein Indianer! Das kommt ja in den US-Western schon so gut wie gar nicht vor, aber in einem Italo ist so was ja schon fast unvorstellbar. Ich jedenfalls war seinerzeit bei meinem ersten Mal regelrecht geschockt. Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass die Italiener in irgendeiner Form damit angefangen oder zumindest dazu beigetragen hätten, die Ureinwohner Amerikas in ihren Filmen im Gegensatz zu den US-Pferdeopern zu rehabilitieren (das haben die Amis später dann selbst nachgeholt (und jeder kann für sich selbst entscheiden, ob in ausreichendem Umfang oder nicht)); selbige waren bei Ihnen ja noch viel rarer gesät als beim großen Bruder und immer nur Mittel zum Zweck. Im Grunde waren den Italienern die „Indsmen“ scheißegal, weil sie auch nicht wirklich in das Bild vom Wilden Westen passen wollten, das der Italowestern stets gezeichnet hat. Ich sehe das ebenso (dass sie in diesem Rahmen immer etwas deplatziert wirkten, was daran liegen mag, dass ich Europäer bin) und mir war das immer recht. Von daher war ich über diese Tatsache also wie gesagt sehr erstaunt, um nicht erneut zu sagen geschockt. Denn sorry, aber der Spaghettiwestern ist generell schon nicht das glaubhafteste Stück Kino, das es gibt und dann muss man immer aufpassen, nicht ins Lächerliche, weil völlig Absurde abzudriften. Haben wir es damit hier also zu tun? Mit einem Indianer-(Italo-)Western (sprich einem, der ein Indianerdorf oder zumindest einen „normalen“ Indianer in den Mittelpunkt stellt) und noch dazu einem von Sergio Corbucci? Nein, diesbezüglich kann ich gleich von vornherein Entwarnung geben; ganz so schlimm wird’s dann doch nicht. Das ist „Kopfgeld: Ein Dollar“ (oder „An seinen Stiefeln klebte Blut“, als der er ja hierzulande in die Kinos kam oder einfach nur wie im Original „Navajo Joe“, unter dem ihn heute auch in unseren Landen eh fast jeder kennt (was wohl auch der Grund dafür sein dürfte, dass sich Koch bei seiner Veröffentlichung für eben diesen Original-Titel entschieden hat)) nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten sieht man, dass Titelheld Joe eher was von „Rambo“ als von einem anmutigen Roten hat (und sich damit ganz nahtlos in die Comic-Western-Welt der Italos einfügt) und dass dieser Film in Gänze eine ungewöhnlich bizarre und farbenfrohe Mischung aus Corbuccis anderen Werken (vornehmlich werden hier immer „Django“ und „Il Grande Silenzio“ genannt), diversen anderen Genre-Versatzstücken, die Corbucci vielleicht gerade nicht in irgendeinem anderen seiner Western verbaute, ein ganz klein wenig „Per Qualche Dollaro In Più“ (was wohl vor allem an der gleichen Bank und Aldo Sambrells Ähnlichkeit hier zu Gian Maria Volonté dort liegen dürfte), einer Comic-Verfilmung, ein wenig US-Western, ein wenig Trash- und vielleicht sogar Exploitationfilm sowie aufgrund der „Rambo“-Attitüde auch ein bisschen DEFA-Indianerfilm ist. Und das vor dem Hintergrund des an sich ja schon ziemlich bizarren und farbenfrohen Italowestern sowie Corbuccis weiterem, (zumindest in diesem Subgenre) ja nun auch nicht gerade konventionellem Treiben. Ja, „Navajo Joe“ bleibt bis heute wirklich in so gut wie jeder Hinsicht eine Ausnahme-Erscheinung.

Beginnt daher auch völlig unorthodox, das Ding, mit einem Schwenk durch ein Indianerdorf in einer für die italienischen Vertreter viel zu grünen Umgebung (denn fast immer, wenn’s um die Ureinwohner ging, haben sich die Südeuropäer ja darauf besonnen, dass es in Amerika doch eigentlich ziemlich grün ist), das dann auch sofort von Aldo Sambrell alias Duncan und seinen Leuten dem Erdboden gleich gemacht wird (wie es in „Winnetou II“ immer so schön heißt). Dann zum ersten Mal beeindruckende Bilder der Bande des Skalpjägers, dazu Morricones klasse Titelthema und die Credits, in denen er selbst (also der Komponist) sehr zu meiner Erheiterung als Leo Nichols gelistet wird. Danach behält Corbucci zuerst unverständlicherweise seine zu grünen Locations bei, obwohl wir uns nun nicht mehr in Indianerdörfern tummeln, wo man das in einem Italo ja noch gerade so akzeptieren kann. Nein, obwohl sich Duncan und seine Jungs bereits auf dem Weg in die nächste Stadt befinden, kommt einem unweigerlich der Ford-Titel „How Green Was My Valley“ in den Kopf. Erst in Esperanza hat man das Gefühl, endlich in Almeria angekommen zu sein, denn dort recycelt der Regisseur Leones Western-Stadt aus „Für ein paar Dollar mehr“ und setzt danach auch endlich karge Berghänge ein, so wie wir das lieben. Allerdings muss ich nach mittlerweile mehrmaligem Ansehen zugeben, dass die gerade zu Anfang so präsenten grünen Wiesen diesem seltsamen Vertreter durchaus gar nicht so schlecht zu Gesicht stehen. Corbuccis bizarres Farbspiel hier ist sowieso ausgezeichnet (unter anderem haben wir hier in einer sehr memorablen Einstellung den roten Krieger hinter rotem Mohn – auch das sieht zwar erst ein wenig gewöhnungsbedürftig aus, erfüllt dann aber absolut seinen Zweck), da darf es durchaus auch ein wenig mehr grün sein.

Und selbstredend ist hier wie in jedem anderen Film auch ja viel entscheidender, was sich in den gewählten Kulissen abspielt und das ist im Falle von „Kopfgeld: Ein Dollar“ wirklich Ungewöhnliches. Seine Story ist selbst für einen Italowestern wirklich strange. Das mag durchaus daran liegen, dass für sein Drehbuch dieses Mal nicht die Brüder Corbucci, sondern die in diesem Genre wohl relativ einmalige Zusammenstellung von Fernando Di Leo, Piero Regnoli und Ugo Pirro (!) zuständig war. Wie viel der absolut materiefremde Pirro letztendlich zum Umgesetzten beigetragen hat (er hat wohl nur die Geschichte ersonnen und am Script selbst nicht mitgeschrieben), weiß ich natürlich nicht, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass allein seine Vorlage diese völlig andere Richtung vorgab. Wie gerne würde ich mir ausmalen, er hätte auch das tatsächliche Drehbuch verfasst. Denn auch wenn das wieder keiner hören will: Bei Di Leo und Regnoli musste man leider immer auch auf einen Totalausfall gefasst sein.

Ein solcher ist ihr schlussendliches Werk nun wahrlich nicht geworden, aber unsauber gearbeitet wurde hier leider trotzdem das eine oder andere Mal. Allerdings muss man der Fairness halber, wenn man sich die Umsetzung desselben anguckt, auch den Regisseur in diese Kritik mit einschließen, denn der hätte an den betreffenden Stellen durchaus noch was retten können. Hat er aber nicht und so muten einige Geschehnisse durchaus trashig an, sodass ich, wenn ich’s nicht gewusst hätte, nie auf die Idee gekommen wäre, dass hier jemand wie Sergio Corbucci im Regiestuhl saß (höchstens sein Bruder Bruno, der sich zu der Zeit ja auch an seinem ersten „Western“ versuchte). Als Beispiel hierfür seien vor allem die Ereignisse aufgeführt, die sich in der Stadt ereignen, die Duncan und seine Gang zuerst aufsuchen. (Spoiler) Hier bequatschen der Bandenchef und Pierre Cressoys Doktor Lynne nämlich munter ihren Zugraub und kümmern sich überhaupt nicht um die drei Bardamen und den Banjospieler, obwohl sie alle anderen Figuren in dem Nest sofort und ohne mit der Wimper zu zucken umgelegt haben. Sie kümmern sich selbst dann nicht um die vier, als die gaaanz unauffällig aufstehen und zur Hintertüre rauswollen, dabei noch einen Rabatz machen (unter anderem können die noch ganz locker miteinander quatschen), den der gute alte Indio selbst bei seinem Banküberfall nicht geduldet hätte und lassen denen auch noch Zeit, locker einen Wagen zu besteigen und abzufahren. Erst als der Doc einwirft, man könne doch vielleicht mal die Verfolgung aufnehmen, weil solche Zeugen einem eventuell die Tour vermasseln könnten, bequemen sich endlich mal welche. Die werden dann aber – wie könnte es anders sein – von unserem Joe abgeknallt, der sich da als fleischgewordene Mischung aus Anthony Steffen, Gojko Mitic und Sylvester Stallone durch die Gegend wirft. Eins von den Mädels wird aber dennoch schwer verwundet und muss in die nächste Stadt zum Arzt. Nun ist die nächste Stadt logischerweise die, in die der Zug mit dem ganzen Zaster an Bord eigentlich fahren soll und in der freundliche Dr. Lynne dementsprechend seine Praxis hat. Also soll er sie behandeln, die sie die einzige ist, die ihn in der Stadt zuvor gesehen hat. Und als ob der ob der Gesamtumstände nicht eh schon hibbelig genug wäre, verrät sie ihm das auch noch, als er gerade dabei ist, an ihr herumzuschnippeln und so sorgt er logischerweise gleich mal dafür, dass sie das nicht noch wem erzählen kann. Und die anderen drei Pappenheimer haben den Doc im Saloon des Vorortes zwar gesehen (von hinten, von der Seite und so und konnten sich so auch ein klein wenig ein Bild machen), haben ihn auch in jedem Falle reden und ihn somit sagen hören, dass er Arzt ist, aber natürlich geht keiner von diesen Blitzbirnen ein Licht auf. Tja, wo kein Saft ist, kann eben auch kein Strom fließen und so fließt stattdessen, wie das halt immer so ist in diesen Filmen, Blut. (Spoilerende) Und das ist mir dann ehrlich gesagt ein wenig zu viel des Guten. Bei so was komme ich mir immer reichlich verarscht vor. Und wenn ich es jetzt noch in Worte fassen könnte, wie schwach und ebenso trashig Corbucci dieses alles, ihm völlig unwürdig in Szene gesetzt hat (wie er z. B. Cressoys ersten Auftritt hier unnötig „verschleiert“, obwohl dessen Schurkengesicht eh jeder sofort erkennt (der sich letztes Jahr gerade erst „Un Dollaro Bucato“ und „Adiós Gringo“ gegeben hat ;) )), würdet ihr auch sofort verstehen, warum dieser Film, der ja eigentlich aus seiner Hochphase stammt, gegenüber seinen sonstigen Großtaten dieser Zeit doch ziemlich abfällt. (Spoiler) Und dabei haben wir noch nicht einmal über den Zugüberfall gesprochen, der sich dazwischen ereignet und den Navajo Joe eigentlich noch verhindern wollte. Bedeutungsschwangeres Zitat der einen Hure dazu: „Du allein kannst vielleicht ein Blutbad verhindern.“. Tja, da hat sie wohl aufs falsche Pferd gesetzt, denn obwohl der Indianer so gut wie zeitgleich mit den Banditen vom quasi gleichen Ort losgeritten ist und sich als alleiniger Reiter natürlich viel schneller bewegen kann als die ganze Horde, verpasst er das Massaker dann doch um ein paar Stunden (denke ich mir, jedenfalls kommt er ordentlich zu spät). Wahrscheinlich musste dem guten Burt in der Zeit noch mal der indianisch-braune Teint nachgeschminkt werden, sodass Sambrell und Co. da natürlich einen ganz klaren Vorteil draus schlagen konnten. So ungerecht ist die Welt… Andererseits lehrt uns dieses leider auch nicht gerade überragend in Szene gesetztes Stückchen nebenbei noch zwei andere Sachen: Erstens konnte man damals im Wilden Westen einen Zug mit zwei über Kreuz auf die Gleise gelegten Zahnstochern aufhalten und zweitens schoss eine Winchester damals leiser, wenn man seine Jacke um den Lauf wickelte. Aha... (Spoilerende)

Und das, wo Corbucci hier ansonsten auch oft genug beweist, warum ich von seiner Hochphase spreche. Denn nicht nur seine Farbgestaltung, auch sein Zeitgefühl stimmt hier noch. Guckt euch z. B. die erste Szene nach dem Vorspann an, wenn zwei Mitglieder von Duncans Bande Jagd auf Navajo Joe machen dürfen. Da kommt wirklich Spannung auf (auch wenn Burt Reynolds die mit seinem unbeholfenen Auftritt gleich wieder zunichte macht, doch dazu später mehr). Und wie er die blutrünstige Skalpjäger-Horde generell inszeniert, ist ganz groß! Wie gesagt gibt’s eine Kostprobe dessen schon während der Credits, aber im weiteren Verlauf dürfen die Jungs noch öfter sehr bedrohlich über den Bildschirm reiten. Das schindet Eindruck.

Und auch das Drehbuch fängt sich nach den anfänglichen Turbulenzen wieder. Nach den recht verfahrenen ersten Minuten, in denen man nie so richtig weiß, in welche Richtung der Film als nächstes gehen wird (wobei man das bei diesem hier nie so richtig weiß), entwickelt sich dann endlich ein roter Storyfaden. Und obwohl der Plot um eine Kleinstadt, deren Bürger auf die Hilfe eines überlebensgroßen Helden angewiesen sind, eigentlich ein amerikanischer ist (wie einige Elemente hier noch vom US-Western beeinflusst oder schlicht übernommen worden sind (etwa die Methode des Zugüberfalls etc.)), macht er aufgrund der Modifikation, dass dieser Typ ein rachsüchtiger Comic-Indianer ist, auch im Italowestern-Universum Sinn (dass es historisch betrachtet hanebüchener Blödsinn ist, ist klar, aber davon will bei einem Italo ja wohl hoffentlich niemand anfangen). Und tatsächlich gelingt es Di Leo und Co. in den folgenden Szenen in Esperanza sogar, etwas Gesellschafts- und vor allem Rassismuskritik unterzubringen. Zwar geschieht dies durchaus etwas plump und auch „Navajo Joe“ ist weit davon entfernt, irgendwelche Vorurteile auszuräumen, (Spoiler) aber gerade die Szene, in der Joe sich zum Sheriff macht, ist ganz stark. (Spoilerende) Vor allem aber wissen diese Sequenzen wirklich zu unterhalten und sind hundert Mal besser inszeniert als der Beginn (von dem Vorteil, dass hier endlich die bezaubernde Nicoletta Machiavelli die Bühne betritt, mal ganz zu schweigen).

Nachdem Navajo Joe dann von Duncan kassiert wurde (ich hoffe, das kann ich ohne Spoiler einfach mal so erzählen, denn so ergeht’s nun mal jedem Italowesternheld im Laufe seines Leinwandlebens), wird’s wieder ziemlich mau bis zum großen Showdown, der aber noch einmal wirklich sehenswert ist, das muss man schon sagen. Den hat Corbucci wirklich sauber hingekriegt (selbst wenn das finale Duell ein wenig langgezogen ist). Beim Ende bin ich dann allerdings wieder etwas zwiegespalten. (Spoiler) Im Allgemeinen bin ich solchen Unhappy Endings gegenüber ja sehr aufgeschlossen und finde dieses rein von der Aussage her auch hier grundsätzlich in Ordnung, muss aber sagen, dass es, wenn man sich den Storyverlauf beguckt, völlig unrealistisch ist. Nachdem der sonst den ganzen Film über so überlegene Navajo Joe vorher alle Gegner quasi mit der linken Hand platt gemacht und auch im Finale eigentlich alles im Griff hat, dreht er sich, als er Duncan eigentlich schon besiegt hat, warum auch immer kurz von diesem weg und fängt sich daher eine Kugel. Zwar ist sein Tomahawk-Wurf danach Extraklasse, aber sein Tod dadurch einfach nicht glaubhaft (auf einen „Django“ hätte dieses Ende z. B. viel besser gepasst). (Spoilerende) Aber gut, viel kaputtmachen konnten die Autoren, nachdem sie sich nach schwachem Beginn so gesteigert (und auch wieder nachgelassen) hatten, damit ja nicht mehr.

Kaputtmachen war auch noch nie die Schwäche eines Herrn Morricone. Und so tut das Genie auch hier wieder sein Bestes, um Corbuccis Bilder zu unterstützen. Herausgekommen ist dabei erneut ein wirklich guter Soundtrack, der sogar an seine besten Werke heranreicht (diese zwar nicht ganz erreichen kann, aber immerhin) und vor allem mit einem über die Maßen hörbaren Hauptthema aufwartet. Des Öfteren ertappt man sich daher sogar dabei zu denken, er wäre schon wieder zu gut für diesen Film, der zwar ganz schön ist, aber mehr auch nicht.

Und das liegt neben dem qualitativ so stark schwankenden Drehbuch auch sehr an der Hauptdarsteller-Wahl dieses Streifens. Wie konnte man für den Part des Navajoe Joe bloß Burt Reynolds besetzen? Der ist doch als Indianer nun wirklich völlig ungeeignet und tritt damit (und das im Italowestern, das muss man sich mal vorstellen) in die Fußstapfen seiner berühmten weißen Vorgänger, die alle mal Rote spielen wollten; etwa Burt Lancaster, Victor Mature oder Anthony Quinn. Bei ihm kommt allerdings noch erschwerend hinzu, dass er wirklich von irgendwelchen indianischen Vorfahren abstammt und trotzdem lächerlich in der Verkleidung eines amerikanischen Ureinwohners aussieht. Und dann sein Verhalten. Ich mein, klar, seine Rolle hat mit einem historischen Indianer nichts gemein, aber wir befinden uns ja auch schließlich in einem Italowestern. Trotzdem hätte er sich des Öfteren ein wenig mehr zurückhalten können, finde ich. Gerade auch beim Schießen. Ich mein Gojko Mitic, der sich auch immer ziemlich indianer-unlike durch seine DEFA-Western geballert hat, wäre sicher stolz auf ihn gewesen und hätte es sicherlich nicht besser gekonnt, aber er hätte es für meinen Geschmack auch gerne mit ein wenig mehr Eleganz und nicht ganz so mit Brechstange versuchen dürfen. Wie dem auch sei, ich find ihn als Roten, indianische Wurzeln hin oder her, einfach lächerlich (und das vom ersten Moment an) und das wird sich auch nicht mehr ändern. Er hatte einige schwache Auftritte in seiner Karriere und dieser hier dürfte daher gar nicht mal der schlimmste gewesen sein, aber einfach zu ertragen ist das nicht.

Aldo Sambrell als Bandenchef Duncan dagegen ist gut wie eigentlich immer. Stellenweise ist er sogar sehr gut. Ohne ihn würde „Kopfgeld: Ein Dollar“ wirklich abfallen. Bloß schade, dass er hier aufgrund der Präsenz Reynolds auch noch auf Michael Chevalier als Sprecher verzichten musste (beziehungsweise eher wir als Zuschauer); der hat ihn ja sonst durchaus auch mal gesprochen. Also müssen wir uns eben mit Martin Hirthe begnügen, der sicherlich ebenso klasse ist, aber Chevalier passt auf Sambrell eben besser. Egal, jedenfalls rettet er zusammen mit Nicoletta Machiavelli am Ende ein ganzes Plus. Sie aber tatsächlich noch mehr als er, denn teilweise ist sie allein das Schauen dieses Filmes schon wert. Zu schade, dass sie nur so wenig Screentime hat, denn sie ist wirklich wunder-, wunderschön gewesen und einfach bezaubernd, wie ich es oben schon formulierte. Sie war wirklich eine wahre Schönheit und es ist eine Schande, dass sie in Italowestern nicht öfter besetzt wurde, zumal sie nach meinem Dafürhalten auch wirklich gut in den Wilden Westen passt, den dieser zeichnet. Und ansonsten spielt hier ja auch wieder so ziemlich alles mit, was damals Rang und Namen hatte beziehungsweise gerade dabei war, sich einen zu machen. Lorenzo Robledo, Cris Huerta, Álvaro de Luna oder Simón Arriaga ebenso wie Ángel Álvarez, Fortunato Arena oder Fernando Rey (synchronmäßig leider völlig unpassend mit Arnold Marquis belegt). Und unser schmieriger Doc Lynne alias Pierre Cressoy ist wie so oft auch ganz gut, bleibt in dieser Rolle aber sicher nicht übermäßig lange im Gedächtnis.

Tja so ist das eben mit „An seinen Stiefeln klebte Blut“. Er hat so seine Höhen und Tiefen, die sich beide aber ungefähr die Waage halten, würde ich sagen. Schauspielerisch schlägt er trotz seines völlig fehlbesetzten Hauptdarstellers eher nach oben aus, storytechnisch alles in allem eher leicht nach unten. Für einen angenehmen Abend reicht das aber allemal aus. Und für einen gewöhnlichen Durchschnitts-Italo würde er damit meiner Meinung nach auch ganz gut dastehen, aber von einem Corbucci und vor allem von einem Corbucci nach „Django“ erwartet man einfach mehr. Wieder einmal steht sich der eigentlich so begnadete Regisseur selbst im Wege, denn vor allem seine Inszenierung hätte an einigen Stellen wirklich wesentlich besser sein können. Dieses unfreiwillige (? – wir wollen es doch mal hoffen) Trashfeeling hätte es nun wirklich nicht gebraucht. Klar zeigt er ebenso zur Genüge, dass er es eigentlich viel besser kann, aber er hat hier eben kein so starkes Drehbuch wie bei seinen absoluten Klassikern in der Hinterhand gehabt, das darüber noch hätte hinwegtäuschen können. Diese sehr gewöhnungsbedürftige Geschichte um einen Comic-Indianer muss man erstmal richtig für sich einordnen können, wenn man nicht gerade Quentin Tarantino heißt und nach genau solch schrägen Episoden lechzt. Und auch wenn ich mit diesen Gegebenheiten heute, wo ich um diese weiß, viel besser klarkomme als noch beim ersten Ansehen (nachdem ich diesen Streifen wesentlich schlechter bewertete), bleibt erneut festzuhalten, dass des Regie-Wunderkinds eigenwilliger Geschmack in aller Regel nicht unbedingt auch der meine ist. Da ändern selbst die wunderbare Nicoletta Machiavelli und Ennio Morricones wie immer für Corbucci starker Score nichts daran. Schade, schade. Trotzdem muss man am Ende des Tages auch ganz ehrlich zugeben, dass es da noch ganz andere Schoten gibt, die Herr Tarantino gut findet und dass „Navajo Joe“ vor diesem Hintergrund doch noch sehr ordentlich geguckt werden kann. Man muss einfach nur in seinem Kopf das Klassiker-Prädikat, das der Film, seitdem er diesen Edelfan hat, mit sich herumträgt (er ist nämlich mittlerweile absolut keiner der „unbekannteren“ Western seines Regisseurs mehr, wie Antonio Bruschini im Featurette der Koch-DVD von 2009 nicht müde wird zu betonen) sowie die Tatsache, dass hier Sergio Corbucci im Regiestuhl saß, in seinem Kopf streichen. Denn dann sind ganz automatisch die Erwartungen an dieses Werk auch nicht mehr so unendlich hoch, dass Selbiges sie schlicht nicht mehr erfüllen kann. Für einen Durchschnitts-Italowestern wie gesagt und einfach mal als eine willkommene Abwechslung in dessen Einheitsbrei, geht der hier zwischendurch nämlich wirklich mal in Ordnung.

Zur DVD:

Da musste Koch wohl aufgrund des relativ hohen Rechteerwerbs dieses Films von MGM eine Einzel-Veröffentlichung auf die Beine stellen, obwohl zeitgleich ja ihre mittlerweile leider wieder eingestellte „Western Collection“ (die ja eigentlich Italowestern Collection hätte heißen müssen) noch lief. Diese kommt dann im Amaray im Schuber daher. Das ist ja durchaus keine gängige Aufmachung und noch seltener hat man dann, dass auf dem Amaray ein anderes Cover als auf dem Schuber prangt, aber so hab ich das gern. Sieht natürlich superschick aus im Regal, das Teil, kostete aber auch mehr als die gewöhnlichen Collection-Veröffentlichungen seinerzeit. Allerdings hat man dann beim Bonusmaterial offensichtlich ebenso wenig gespart:

  1. Featurette „An Indian Named Joe“: Sehr cooles, halbstündiges Feature, was endlich mal wieder auf den Spuren früherer Koch-Bonus-Dokumentationen wandelt. Herrlich, wie hier Interview-Sequenzen mit Ruggero Deodato, Nori Corbucci und Nicoletta Machiavelli aneinander geschnitten wurden. Vor allem bei Letzterer ist es interessant, zu sehen, wie sie heute aussieht und die anderen beiden haben immer interessante Anekdoten zu erzählen, finde ich. Auch sehr interessant zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Burt Reynolds aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Und Nori Corbucci hat eine wirklich sehr interessante Begründung dafür in petto, dass ihr Mann – vor allem im Herbst seiner Karriere – viel zu oft auch großen Schund gedreht hat: Er war einfach so gerne am Set und „musste“ daher quasi auch solche Angebote annehmen, um arbeiten zu „dürfen“. Ah ja! Das beißt sich natürlich mit seinen eigenen Aussagen, aber interessant zu hören ist es allemal. Sehr gelungen alles in allem. Mehr davon!
  2. Featurette „On Behalf Of American Indians“: Das damals obligatorische Vehikel mit Antonio Bruschini auf einer Koch-Italowestern-DVD kommt auch in diesem Fall mit wenig wirklich Interessantem daher. Vor allem aber mag ich den Typen mit seinen gelben Zähnen, der sich so gerne selbst reden hört und bei dessen Geschwafel man kaum hinterherkommt, einfach nicht leiden. Der ist mir einfach zu selbstverliebt. Eigentlich ist sein Gesabbel hier auch nur da wirklich interessant, wo sich seine Aussagen mit denen der Beteiligten aus den Interviews vom ersten Featurette beißen. Ansonsten hat er noch zwei, drei interessante Anekdoten zu Di Leo oder Reynolds parat, aber alles in allem ist dieses Ding meiner Meinung nach überflüssig.
  3. Drehortvergleich damals und heute: Interessante Herangehensweise an einen Drehortvergleich, indem man immer das große Bild vor Augen hat, wie es heute dort aussieht und unten rechts in der Ecke immer den Film sehen und damit direkt vergleichen kann, wie dieser Ort in „Navajo Joe“ aussah. Wie gesagt interessant, aber nicht so gut, wie das Zeigen des Ortes im Film, dann das Zeigen, wie er heute aussieht plus abschließend nochmaliges Zeigen, wie’s im Film war; das fand ich dann doch bislang am besten. Ganz abgesehen davon, dass man hier aufgrund der Vielzahl der aktuellen Bilder, die jeweils dazu abgespielt werden, gar nicht richtig weiß, was da jetzt wo hingehört und dass ich generell nicht so der Drehortvergleichs-Fan bin, aber das steht auf einem anderen Blatt.
  4. die obligatorische Bildergalerie zum Durchklicken
  5. Trailer in Deutsch und Englisch
  6. Das Booklet setzt dem Ganzen die Krone auf. Das ist einfach nur der Wahnsinn! Ohnehin war bei Koch selten eines so dick und informativ wie dieses (fast 30 Seiten Text), aber für eine Einzel-Veröffentlichung dürfte es nahezu einmalig sein. Da hat man dann doch einiges, was man daraus mitnehmen kann, auch wenn man als Fan viele Informationen natürlich schon vorher hatte. Und ich will jetzt nicht sagen, dass das dann am Ende ja mehr Arbeit als die ganze sonstige Veröffentlichung gemacht hat, aber das zusammenzutragen und -zuschreiben, das dauert eine Weile. Großartig und ein herzliches Dankeschön dafür an Autor Steffen Wulf! Dass es so etwas gibt, ist wirklich unglaublich und unglaublich schön.

Und dann hätte ich damals natürlich trotz des höheren Preises von bis zu 15 Euro hierfür, was im Vergleich mit anderen Labels gesehen immer noch völlig human war und verglichen mit heutigen Preisen selbst bei Koch völlig human wäre, eine ganz dicke Kaufempfehlung ausgesprochen. Denn selbst wenn der Film nicht so stark ist wie andere Corbuccis… In die Sammlung gehört er natürlich auf jeden Fall! (Was ihr da heute finden und bezahlen könnt (gibt mittlerweile natürlich auch ne Blu-ray dazu), müsst ihr selber mal gucken!)

Zitate

„Wer sich irrt, muss zahlen!“(ein Mitglied von Duncans Bande weiß Bescheid)

„Ich bin ein einflussreicher Mann.“ – „Sag mal, brauchst du nicht vielleicht einen Privatsekretär?“(Skalpjäger Mervyn Duncan hört sich vorsichtshalber frühzeitig nach sichereren Jobs um, die auch bis ins Rentenalter durchführbar sind)

„Ein Mann ersetzt viele Männer – wenn er weiß, was er wert ist.“(Navajo Joe weiß offensichtlich, was er wert ist)

„Ich hab noch niemals einen Indianer getroffen, der Joe heißt – und ich bin auch noch nie einem Navajo so weit unten im Süden begegnet.“(Halbblut Estella beweist, dass der Streifen sich selbst nicht ganz so ernst nimmt)

[Navajo Joe verlangt als Sicherheit von den Städtern, die er zu schützen gedenkt, dass sie ihn zum Sheriff ernennen und ihm einen Stern geben] „Völlig ausgeschlossen! Ein Indianer als Sheriff? Das amerikanische Gesetz muss von Amerikanern geschützt werden.“ – „Mein Vater wurde hier geboren; der Vater meines Vaters, genauso der Vater vom Vater meines Vaters wurde hier geboren. Wo ist dein Vater geboren?“ – „Was hat das damit zu tun?“ – „Antworte! Wo ist er geboren?“ – „In Schottland…“ – „Dann bist du kein Amerikaner! Nur Amerikaner können das Gesetz und die Gerechtigkeit der Amerikaner schützen, wie du selbst gesagt hast. Ich bin Amerikaner! Gib mir den Stern! Ich habe ein Recht auf ihn!“(Navajo Joe gibt dem aktuellen Sheriff Johnson (Roberto Paoletti) ein wenig Nachhilfe in Geografie)

„Meine Mutter war eine Indianerin, darum hasse ich die Indianer. Und ich hasse die Weißen, weil mein Vater einer war.“(Mervyn Duncan hat sich ein ziemlich allübergreifendes Feind-Raster zugelegt – wahrscheinlich sehr nützlich in seiner Branche)

★★★ ++

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