Blutsbrüder

Blutsbrüder

★★★ ++

  • Jahr: 1975
  • Regie: Werner W. Wallroth
  • Darsteller: Dean Reed, Gojko Mitić, Gisela Freudenberg, Iurie Darie...

Story

Der Pazifist und Indianerfreund Harmonika (Dean Reed) wird aufgrund von schlechter Gesellschaft ein Gefangener des jungen Kriegers Harter Felsen (Gojko Mitić), der als ein Überlebender des Sand-Creek-Massakers seinem Namen alle Ehre macht. Da er aber zuvor dessen Schwester Rehkitz (Gisela Freudenberg) das Leben gerettet hat, darf er um seine Haut kämpfen, wobei er Harter Felsen auch noch vor dem Tode bewahrt und daher weiterleben darf. Er bleibt bei den Cheyenne, verliebt sich in Rehkitz und heiratet diese nach indianischen Gebräuchen. Kurz darauf wird das Indianerdorf allerdings wieder Opfer eines Armee-Massakers und Harter Felsen und Harmonika finden ihre Schwester bzw. Frau nach einem Jagdausflug nur noch tot auf. Daraufhin zieht Harmonika alleine los, den Mörder ausfindig zu machen, was ihm tatsächlich sogar gelingt. Beim Anblick von dessen Kindern und seiner schwangeren Frau bringt er es allerdings nicht mehr übers Herz, den Scout Bill Simmons (Iurie Darie) auch tatsächlich zu töten. Also besäuft er sich hemmungslos, bis er von Harter Felsens Gefangennahme erfährt. Er rappelt sich auf, befreit den alten Freund und schließt mit ihm Blutsbrüderschaft. Gemeinsam gehen sie von nun an gegen die Indianertransporte der Armee vor…

Worte zum Film

starke Regie, durchwachsene Darsteller, gute Musik, großartige Bilder und Landschaften; überragender Beginn, dann One-Man-Show von Dean Reed; kupfert viel bei Vorbildern ab, denen die DEFA eigentlich nicht nacheifern wollte; Jahreszeiten-Western

Bewertung

Zum Film:

Auf „Blutsbrüder“, den ich vorher tatsächlich gar nicht kannte, war ich seit Gojko Mitićs Aussagen im Interview auf den Icestorm-BDs zu „Die Söhne der großen Bärin“ und „Chingachgook, die große Schlange“ besonders gespannt. Er selbst scheint den Film nämlich für nicht besonders gelungen zu halten – und dafür Hauptdarsteller und Drehbuchautor Dean Reed verantwortlich zu machen. Tatsächlich darf man sich natürlich zu Recht die Frage stellen, wie die DEFA diesem, vorher völlig „reihenfremden“, Schauspieler die Autorenschaft überlassen konnte, aber der US-Amerikaner, der als überzeugter Sozialist die DDR zu seiner Wahlheimat auserkoren hatte, war dort (zu dieser Zeit) ein gefeierter Star und damit selbstredend ein potentielles, neues Zugpferd. Und außerdem hatte man mit dieser Art von Drehbuch bisher ja fast nur gute Erfahrungen gemacht („Tecumseh“ von Rolf Römer ist großartig, „Ulzana“ von (u. a.) Gojko Mitić eine richtig coole Nummer und „Apachen“, ebenfalls vom Chefindianer mitgeschrieben, auch nur dann eine kleine Enttäuschung, wenn man – so wie ich – mit einer überhöhten Erwartungshaltung an ihn herangeht). So hielt man das Risiko dieser Handlung sicherlich für überschaubar. Ich persönlich, der ich Dean Reed ehrlich gesagt noch nie sonderlich sympathisch fand (ohne ihn jedoch näher zu kennen, ehrlich gesagt), konnte mir nach Gojkos Worten allerdings schon sehr gut ausmalen, was für ein Reinfall „Blutsbrüder“ geworden sein muss. Und vielleicht war ja genau das mein Glück. Denn im Gegensatz zu „Apachen“, von dem ich mir (zugegebenermaßen aber auch befeuert durch dessen tollen Beginn) einiges mehr erhofft hatte und dem ich seinen durchschnittlichen Verlauf daher ein wenig nachtrage, bin ich bei Werner W. Wallroths erstem und einzigem Beitrag zur „Reihe“ im Nachhinein geradezu froh, dass er doch so ordentlich geworden ist, obwohl beide Streifen sich qualitativ nichts nehmen. Auch „Blutsbrüder“ kann mit den großen Werken, die die DEFA zuvor bereits abgeliefert hatte, nicht mithalten, ist aber definitiv einen Blick wert.

Tatsächlich haben beide Vertreter sogar eine sehr auffällige Gemeinsamkeit vorzuweisen: Sie beginnen stark und lassen dann immer mehr nach. Im Falle von „Blutsbrüder“ bedeutet dies sogar: richtig stark! Er tut hier nämlich das, was DEFA-Pferdeopern am besten können: den Finger in die Wunde legen. In diesem Fall sehen wir eine – recht kurz gehaltene – Inszenierung des Sand-Creek-Massakers von 1864. Und gut, sicherlich fragt man sich zum wiederholten Male, was mit Karl-Ernst Sasse los war, als er unter den Kavallerie-Angriff eine lustig-flotte Melodie legte, aber dieses Mal will ich ihn in Schutz nehmen. Er ist der einzige Akteur, der sich im weiteren Verlauf merklich steigert. Ansonsten bietet Wallroth uns hier ein heftiges, realistisches Blutbad an, das trotz unübersehbarer handwerklicher Schwächen schockiert. Dazu die großartige Schnee-Kulisse – herausragend (und ein Wahnsinn, dass die DDR-„Reihe“ das jetzt tatsächlich auch noch im Angebot hat)!

Schnell müssen wir zwar feststellen, dass „Blutsbrüder“ kein reiner Schnee- (und damit Winter-), sondern eher ein Jahreszeiten-Western geworden ist, aber das tut seiner Qualität natürlich keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil wissen Regisseur Wallroth und sein Kameramann Hans Heinrich auch die sommerlichen, vor allem aber die frühlings- und herbstzeitlichen Landschaften perfekt einzufangen. Und was das für Landschaften sind! Nicht umsonst fragt Reed sein Pferd relativ zu Anfang „Ist das nicht herrlich hier?“, denn genau so sieht’s aus. Optisch und insbesondere von diesen natürlichen Kulissen her könnte dieser Streifen einem feuchten Traum von mir entsprungen sein.

Vor dem Hintergrund dieser beeindruckenden Bilder entwickelt sich auch Reeds Story zunächst extrem spannend. (Spoiler) Wie die baldige Protagonistin Rehkitz (Gisela Freudenberg) fast erstochen wird, geht an die Nieren (erst recht in der von Wallroth gewählten Zeitlupe) und wenn Gojko Mitićs Harter Felsen den Charakter von Dead Reed, der völlig unsinnigerweise Harmonika heißt, als seinen Gefangenen zu einem der besten Themen, die Sasse je geschrieben hat, kurz darauf abschleppt, dann gehen Darstellung, Regie, Musik und Kamera eine Symbiose ein, an deren Meisterschaft „Blutsbrüder“ im weiteren Verlauf nicht mehr heranreichen soll. Vielmehr ist anschließend nur noch das Duell auf Leben und Tod zwischen Harter Felsen und Harmonika ebenso spannend, (Spoilerende) danach wird’s nach und nach schwächer.

Zwar ist die längerfristige Fokussierung auf das Dorfleben der Indianer, in diesem Fall der Cheyenne, selbst für einen DEFA-Vertreter nochmal ein neuer, interessanter Ansatz und ich hoffe stark, dass die gezeigten Gebräuche (wie etwa die Hochzeit) gut recherchiert und daher mal wieder realistisch dargestellt wurden (nachprüfen ließ sich das für mich jetzt nicht; dafür müsste man wirklich ganz tief einsteigen), aber darum geht’s ja nur hintergründig. Vordergründig dreht sich alles nur um Reeds Harmonika. Es gibt keine Szene ohne ihn. Insofern muss man dem US-Amerikaner schon unterstellen, sich hier eine Selbstdarstellungs-Show geschrieben zu haben. Und ich gehe bei meiner Antipathie für ihn, die sich durch so was natürlich nicht auflösen kann, auch eindeutig davon aus, dass das der Hauptzweck dieser Übung gewesen ist. Denn wie er sich seinen Charakter förmlich gemalt hat, ist schon arg übertrieben.

(Spoiler) Dieser Harmonika ist der größte Pazifist und Gutmensch auf Erden, der von Anfang an für die Indianer eintritt (der braucht kein prägendes Ereignis wie andere Filmfiguren). Wie so einer überhaupt bei der Kavallerie landen konnte, fragt man sich zwangsläufig. Der bringt es am Ende nicht mal fertig, den Mörder seiner Frau zu erschießen (weil dieser Kinder und eine schwangere Frau um sich rumlaufen hat). Jeremiah Johnson wäre entsetzt gewesen… Aber auch Tiere liebt er, vor allem Pferde (natürlich kann er prächtig mit ihnen umgehen), und er ist darüber hinaus smart, witzig, charmant, galant und wie ihr einen perfekten Schwiegersohn noch so beschreiben würdet. Ganz zu schweigen davon, dass er selbstverständlich sein Instrument beherrscht. Da er sich so natürlich in jede Kultur ohne Probleme perfekt einpassen kann, hat er auch keinerlei Annäherungsschwierigkeiten an die Indianer und wird ohne irgendein Murren im Stamm aufgenommen. Na und Rehkitz liegt ihm sowieso von Anfang an zu Füßen.

Bei der Erzählung dieser Liebesgeschichte lässt Reed dann auch kein us-amerikanisches Klischee früherer Zeiten aus. Zeiten, in denen James Stewart oder Robert Wagner auf ähnliche Art und Weise Zugang zum Stamm erhielten. Allerdings hatten die selbstredend den Vorteil, dass sie dies 20 bis 25 Jahre eher taten (!), als man diese Darstellung noch als einen Schritt in die richtige Richtung werten musste. 1975 war die DEFA jedoch seit bereits zehn Jahren dabei, diesem hollywoodschen Bild etwas Realistischeres entgegenzusetzen. Wie man vor diesem Hintergrund diese aufgewärmte Chose abnicken konnte, die Reed uns in der Folge präsentiert, ist mir ein Rätsel. Zumal er sich mit seinen selbst hinzugefügten Anteilen, seinem Rumgehampel mit seinem Revolver (hat er das aus Italien mitgebracht?), seinem „Kriegstanz“ (nur echt mit Kinder-Indianergeheul) sowie seinem affig bemalten Zelt (infantil), selbst der Lächerlichkeit preisgibt. Zwar sind die Vorbilder, die er kopiert, ja nun nicht unbedingt die schlechtesten, aber mit fortlaufender Spielzeit fragt man sich dann schon, ob da nicht noch was kommen soll.

Dass er, wenn es dann endlich so weit ist, gleich wieder einen halben Stamm inklusive schwangerer Frau dahinmorden lässt, kann man zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht erahnen. Immerhin. Und dann passiert ja auch noch mal kurz was, aber die letzten Entwicklungen dieses Werks sind allesamt eher enttäuschend – inklusive dem Schwenk in die „Winnetou“-Ecke (inklusive nachgemachter Blutsbrüder-Szene, die dem Film folglich seinen Titel verschaffte). (Spoilerende)

Dass „Blutsbrüder“ trotzdem kein Ausfall geworden ist, liegt vor allem daran, dass Werner W. Wallroth diesen eher durchschnittlichen Inhalt durchgängig auf hohem bis sehr hohem Niveau in Szene setzt. Die Hochzeits-Sequenz z. B. ist richtig modern gemacht und wenn man die Kamera später offensichtlich einem Hund umgehängt hat, der für uns die Szenerie eines toten Dorfs abläuft, dann ist das schon ziemlich beeindruckend. Und selbst bei Banalitäten wie dem Zureiten eines Pferdes muss man dank guter Umsetzung einfach ein wenig mitfiebern. Sicherlich kann man seine Rückblenden gegen Ende für ein wenig dick aufgetragen halten, aber man kann ihm jedenfalls nicht vorwerfen, nicht alle Register gezogen zu haben. Dass Hans Heinrich an diesen tollen Bildern ebenfalls seinen Anteil hatte, darf man wie gesagt annehmen.

Tatsächlich legt sich dieses Mal aber wie bereits angerissen sogar Karl-Ernst Sasse so richtig ins Zeug. Bis auf den Blackout zu Beginn hat er hier eigentlich nur passende Melodien im Angebot und weiß das Geschehen so optimal – und gewohnt unorthodox – zu untermalen. In seinem besten Moment erinnerte er mich mit seiner Musik während des Duells zwischen Harter Felsen und Harmonika sogar ein wenig an die geniale Vertonung von Michael Manns „The Last Of The Mohicans“ – aber wir wollen jetzt mal nicht übertreiben.

Wer in diesem ganzen Dean-Reed-Getöse jedoch ziemlich untergeht, ist selbstverständlich Gojko Mitić. Nachdem „Ulzana“ für ihn zuvor eine Rückkehr zu den Actionwestern-Wurzeln der DEFA bedeutete, bedeutet „Blutsbrüder“ für ihn nun leider ebenfalls die Rückkehr zu den Anfängen der Reihe, als er als Indianer regelmäßig nur die zweite Geige neben dem „weißen“ Protagonisten spielen durfte. Allein das wird ihm nicht geschmeckt haben und das spiegelt sich auch in seiner Leistung hierin wieder. Ist er zu Beginn als (nach „Ulzana“ „endlich“ wieder) grimmig dreinblickender Krieger noch großartig, lässt er immer stärker nach, je mehr seine Figur sich mit der von Reed anfreunden soll (außer er darf ihn mal auslachen, das sieht sehr echt aus). Am Ende muss man dann fast schon froh sein, dass Mitić mit den letzten Akten hier eigentlich gar nichts mehr zu tun hat und seine schräge Ponyfrisur nicht mehr in die Kamera halten muss.

Der Amerikaner in seiner Harmonika-Hauptrolle wiederum ist annehmbar, aber weit entfernt von gut. Ein vernünftiger Schauspieler war er kaum; da sind immer wieder Schwächen dazwischen. Und küssen kann er auch überhaupt nicht! Die arme Gisela Freudenberg. Diese sieht hier nicht nur gut aus, sondern ist als Rehkitz auch sehr sympathisch und macht das so weit ordentlich – die Ureinwohnerin nimmt man ihr allerdings zu keiner Zeit ab. Trotzdem: Von der hätte ich mich auch sofort massieren lassen. ;) Von den restlichen Darstellern brauchen wir hierbei tatsächlich gar nicht erst anzufangen, denn die sind mehr oder weniger nur schmückendes Beiwerk und haben keine tragenden Rollen zu spielen. Sehr schade ist in diesem Zusammenhang nur Iurie Daries Rückkehr zur „Reihe“ zu nennen. Die hätte, wenn’s nach mir gegangen wäre, ruhig ein wenig spektakulärer ausfallen können.

Was im Übrigen für den gesamten Film gilt. Ein wenig mehr Höhepunkte hätten Dean Reeds Script nicht geschadet. Zwar ist sein Beginn überragend, aber durch diese im Mittelteil erdrückend dominante Liebeskiste kriegt dieser Streifen so einen ganz anderen Spirit als seine „Vorgänger“; ganz zu schweigen davon, dass Reed sich im Prinzip nichts selbst ausgedacht hat, wir das alles also schon mal woanders gesehen haben. Dazu kommen sein maximal in Ansätzen vorhandenes schauspielerisches Talent, Mitićs gefühlte Verweigerungsleistung und Freudenbergs Bemühen. Bloß gut, dass Werner W. Wallroth mit freundlicher Unterstützung von Heinrich und Sasse aus diesen maximal halbgaren Zutaten noch ein ganz passables Süppchen gekocht hat. Allein seine Bilder rechtfertigen das mindestens einmalige Ansehen von „Blutsbrüder“. Darüber hinaus wird nicht viel hängenbleiben, aber das ist alles kurzweilig genug, da gibt’s auch ganz andere Vertreter. Und wie gesagt: Wenn man es wesentlich schlimmer erwartet hat, geht man doch mit einem ganz ordentlichen Gefühl aus dem Streifen. Und ich für meinen Teil werde ihn mir auch definitiv nochmal zu Gemüte führen.

Zur DVD:

Ich habe mir seinerzeit die komplette „Gojko Mitić – Sammleredition“ von Icestorm Entertainment gekauft (insgesamt drei Boxen à vier Streifen). Dieser Film ist in der „Vol. 2“ zu finden, zusammen mit „Spur des Falken“, „Severino“ und „Osceola“ (eine sehr eigenwillige Zusammenstellung, ich weiß). Tatsächlich liegt auch diesem ein zweiseitiges Booklet mit Hintergrundinformationen bei. Darüber hinaus singt Gojko mal wieder in Auszügen („Steine und Staub“ sowie „Liebe du das Meer“) und gibt es die obligatorischen Bildergalerien sowie Bio- und Filmografien des Hauptdarstellers. Nix Neues dabei also und zur damaligen Bild- und Ton-Qualität habe ich mich mittlerweile ja auch oft genug ausgelassen, denke ich. Das sollte hier nicht anders sein, auch wenn ich das jetzt natürlich nicht nochmal getestet habe. Ein Upgrade auf BD scheint sich für mich in jedem Fall zu lohnen.

Zur BD:

Um das Ganze wieder in einem Rutsch abzufrühstücken, habe ich mir erneut die BD-Box von Icestorm Entertainment zugelegt. Diese firmiert unter dem erneut sehr sperrigen Titel „Gojko Mitić – Alle DEFA-Indianerfilme Gesamtedition“. In ihr sind dann selbstredend alle zwölf klassischen Indianer-Western der DEFA enthalten. Jeder in seinem eigenen Amaray, wie sich das gehört. Und das sieht auch alles ganz schick aus und hat, ähnlich wie die „Karl May Klassikeredition“ der Universum, dann den einzigen Nachteil, dass man schon ein wenig aufpassen muss, dass einem bei der Entnahme nicht gleich die ganze Box entgegengerutscht kommt, gerade wenn man einen Streifen aus der „Mitte“ sehen will. Unabhängig davon kriegt man bei diesem Vertreter erstmal einen Heidenschreck, wenn der Film das erste Mal startet. Denn dann haben wir plötzlich trotz Ankündigung des Original-Kinoformats ein 4:3-Bild und sehen Dean Reed, der anfängt irgendeinen nervigen Song zu singen. Schnell kommt man natürlich dahinter, dass dies eine vorgeschobene Einleitung ist. Ist ja Wahnsinn, dass selbst damals schon mal jemand auf so was gekommen ist… Jedenfalls eine Geschichte, die ich nicht gebraucht hätte (war die auf der alten DVD gar nicht mit drauf?; hab das nicht mehr gecheckt). Darüber hinaus stimmen auch hier Bild und Ton, das kann man sich sehr gut mit ansehen und kommt gerade den grandiosen Aufnahmen zugute. An Bonusmaterial haben wir hier dann natürlich mal wieder nur ein Interview mit drauf. In diesem Fall ist dieses ein sehr kurzes, achtminütiges mit Aufnahmeleiter Fritz Frost (man denkt nach diesem Film natürlich zuerst an einen Witz). Das guckt man sich dann einfach mal so mit an. Aufgrund der sonstigen Verhältnisse und der Box bleibt meine Kaufempfehlung aber natürlich eindeutig bestehen; so macht das Spaß.

Zitate

„Ich glaub dein Gaul hat dich gern, weil du so dünn bist.“(Harmonikas zwischenzeitlicher Kompagnon ist ein richtiger Pferdepsychologe)

„Immer ne ziemlich einseitige Unterhaltung zwischen uns beiden.“(Harmonika führt ein Beziehungsgespräch mit seinem Pferd)

„Wie lange brauchen wir noch um zu begreifen, dass der weiße Mann in krummen Schuhen geht?“(Harter Felsen hat genau hingesehen)

★★★ ++

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